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Axialformen auch für dünnwandige Werkstücke

Bei einer Axialformmaschine wird ein formbestimmendes Werkzeug (Matrize, Dorn) axial über oder in ein fest eingespanntes (teilweise zusätzlich armiertes) Werkstück gefahren, wobei sich Form/Kontur des Werkzeugs auf das Werkstück überträgt. So können beispielsweise Außen- und Innenkonturen wie auch Verzahnungen spanlos ausgeformt werden. Mit einer hydraulisch aufgebrachten Presskraft von 10-500 kN können Werkstücke bis zu einem Durchmesser von 70 mm und einer Länge bis max. 1.000 mm axial bearbeitet werden. Der maximale (Werkzeug-) Hub beträgt 260 mm.

Über die Sonderfunktion Frequenzmodulation lassen sich durch eine vielfach getaktet Vorwärtsbewegung mit kurzen Entlastungshüben die erforderlichen Umformkräfte derart reduzieren, , dass auch sehr dünnwandige Bauteile ohne die Gefahr des Ausbeulens/Ausknickens unter zunehmender Umformlast prozesssicher verarbeitet werden können.

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