Präzision. Effizienz. Prozesssicherheit.
TubeFormTec kombiniert moderne Umformtechnologien mit langjähriger Erfahrung – für Bauteile, die höchsten Anforderungen gerecht werden.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum moderner Umformverfahren zur Herstellung präziser und belastbarer Bauteile. Je nach Anforderung kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz, die sowohl für
Kleinserien als auch für große Stückzahlen geeignet sind. Unser Fokus liegt auf wirtschaftlichen, materialeffizienten und prozesssicheren Lösungen.
Warmumformung
Induktivstauchen
Unter Induktivstauchen verstehen wir das Gesenkstauchen mit vorheriger induktiver Erwärmung der Bauteile auf schmiedegerechte Warmumformtemperaturen von bis zu 1.250 °C. Die Bauteile werden vorab über eine
Induktionsspule partiell erwärmt und anschließend der Schmiedepresse zur Umformung zugeführt. Dieses Verfahren ermöglicht eine kontrollierte Materialverteilung und Formgebung bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz und kurzen Prozesszeiten.
E-Stauchen
Beim Elektro-Stauchen oder kurz E-Stauchen sind die Verfahrensschritte Erwärmen und Umformen in einem parallel ablaufenden Prozess innerhalb einer Maschine zusammengefasst, was zu einer deutlichen Steigerung
der in einem Umformschritt erreichbaren Stauchverhältnisse beiträgt. Durch die konduktive Erwärmung „just in time“ und „just in place“ erreichen wir eine reduzierte Zunderneigung bei gleichzeitig höchster Energieeffizienz.
Kaltumformung
Rundkneten
Rundkneten erfolgt über radial umlaufend in schneller Folge oszillierend auf das Werkstück einwirkende Werkzeugsegmente (Knetbacken), die im Zusammenspiel mit der zeitgleichen axialen Zuführung des Werkstücks zum schrittweisen, inkrementellen Umformen des Werkstücks führen. Die in der Regel bis zu 6 umlaufend um das Werkstück rotierenden Knetbacken wirken radial gegeneinander und treffen je nach Ausführung und Betrieb der Anlage mit bis zu 40 Hüben/Sekunde auf das Werkstück.
Axialformen
wird das formbestimmende Werkzeug (Matrize) mit seinem Einlaufkonus axial über ein fest eingespanntes Werkstück gefahren. Dabei überträgt sich der Innendurchmesser bzw. das Innenprofil des Werkzeugs (beispielsweise in Form einer Verzahnung) auf das Werkstück. Das Werkzeug besteht in diesem Fall aus einer gehärteten Buchse oder – als armierte Matrize – vorzugsweise mit Hartmetallkern.
Rollieren
Das Rollieren auf unseren Rollotronic®-Anlagen ist ein spanloses Fertigungsverfahren zur Umformung rotationssymmetrischer Hohlteile in Form dünnwandiger Rohrabschnitte oder Tiefziehteile. Durch gesteuertes radiales Zufahren der innen- und/oder außenliegenden formbestimmenden Werkzeuge („Rollen“) und dem kontinuierlichen Abrollen auf und in dem Werkstück werden umlaufende Wulste oder Sicken erzeugt.
